Hab den Mut dir selbst zu begegnen – gerade in der Krise!

Hab den Mut dir selbst zu begegnen – gerade in der Krise!

Krisen können viele Namen tragen. Da gibt es die Ehekrise, Finanzkrise, Sinnkrise, Wirtschaftskrise, hormonell gesteuerte Krise und einige mehr.

Der Duden bezeichnet die Krise als „schwierige Lage“. Und als einen „kritischen Wendepunkt“.

Es gibt die Krisenanfälligkeit, Krisenmüdigkeit und Krisenüberwindung.

Es gibt Menschen, die Krisen verabscheuen und alles dafür tun, auf keinen Fall in eine Krise zu geraten.

Dann gibt es Menschen, die wünschen sich zwar auch keine Krisen, sehen in ihr aber Chancen und Wachstumsmöglichkeiten.

Krisen haben die Macht zu zerstören.

Und Krisen tragen das Potenzial in sich, Gutes oder gar Besseres aus dem Alten entstehen zu lassen.

Erlebt eine Raupe im Kokon eine Krise?

Der Definition nach schon, denn an einem „kritischen Wendepunkt“ steht sie allemal. Schließlich lösen Enzyme die Zellstrukturen der Raupe auf. Und es entstehen neue Zellen. Die Zellstrukturen der Raupe werden so Zelle für Zelle von innen heraus verwandelt.

Das Alte zerfällt und Neues entsteht. Wenn alles gut geht, ein faszinierend schönes Wesen: der Schmetterling!

Wir können nun darüber streiten, wer die Raupe oder den Schmetterling schöner findet. Vielleicht sind wir uns darüber einig, dass wir die Vorstellung vom Zerfall der Zellen als vergleichsweise unattraktiv empfinden.

Und gleichzeitig ist er ein so wichtiger Teil des Prozesses!

Interessanterweise wehrt sich das alte Raupensystem anfänglich sogar noch gegen die neuen Zellen des Schmetterlings. Es möchte mit aller Kraft am Alten festhalten!

Kommt dir das bekannt vor?

Irgendwann gibt sich die Raupe dem Prozess hin und lässt ihn geschehen. Die Metamorphose kann nun ungehindert passieren.

Eine Krise ist also kein Dauerzustand – auch wenn wir das in den letzten Monaten manchmal etwas anders erlebt haben.

Teil ihres Charakters ist die Vergänglichkeit. Und selbst wenn wir dies wissen, kommt es uns mitten in der Krise oft anders vor.

Wir verlieren die Kontrolle, haben akut Stress und zu wenige Handlungsmöglichkeiten, um mit der Krisensituation zurecht zu kommen. Unsere Selbstwirksamkeit wird infrage gestellt und wir laufen innerlich gegen Wände, weil die Orientierung schwer fällt. Ängste erschüttern unser System.

Und genau an diesem Punkt können wir eine Tür zu einem Raum öffnen, der Hoffnung schenkt.

Wir haben die Möglichkeit Einfluss zu nehmen! Wenn wir die Krise bewusst durchleben, ohne zu destruktiv mit ihr umzugehen, können wir eine berührende Tiefe in ihr entdecken, aus der wir mit neuer Kraft ins Leben zurückkehren.

Wir haben nicht alles in der Hand. Aber wir können Einfluss nehmen.

Indem wir den Mut haben, uns selbst zu begegnen!

🧚‍♀️ Lasst uns immer mehr lernen

  • unsere vermeintlich „negativen“ Gefühle und Emotionen als etwas Wertvolles wahrzunehmen
  • öfter aus dem Kopf in den Körper zu kommen und uns weniger mit unseren Gedanken zu identifizieren
  • unsere Nervensysteme zu entspannen

🧚‍♂️ Lasst uns immer mehr zulassen

  • dass sich unsere Beziehungen zu anderen Menschen, Tieren und der Natur vertiefen. Ebenso natürlich zu uns selbst

🧚‍♀️ Und

  • unsere Spiritualität zu vertiefen oder überhaupt erst zu entdecken
  • unsere Werte zu überprüfen und uns zu fragen, ob wir ihnen treu sind
  • unser Leben zu überdenken und zu reflektieren, was uns wirklich wichtig ist

Auch wenn dir das alles im Moment noch zu viel erscheinen mag. Vielleicht denkst du an diese Zeilen, wenn du deinen ersten Schmetterling in diesem Jahr siehst und erinnerst dich.

Alles Liebe!

Dein Selbstglück ♡

Selbst-Coaching: Beginne dir die richtigen Fragen zu stellen!

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Was möchtest du stattdessen?

Wir können uns und unsere Lebensumstände auch ohne persönlichen Coach lösungsorientiert reflektieren und verändern.

Das kostet nix – außer ein bisschen Zeit und Mut, uns selbst zu begegnen : )

Wie?

Indem wir uns sinnvolle Fragen stellen!

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Bedeutet das Streben nach Glück negative Gefühle „weg zu machen“? Nein – im Gegenteil!

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Ressourcen-Juwel: Annahme von unangenehmen Gefühlen

Schon des öfteren wurde ich gefragt, ob „glücklich sein“ oder das „Streben nach Glück“ für mich bedeutet, Probleme und die dazugehörigen unangenehmen Gefühle wegzuschieben. Negative Gedanken sofort durch positive zu ersetzen, damit wir bloss nicht unglücklich werden.

Und meine Antwort ist: nein! Ich behaupte sogar, dass wir nur dann langfristig glücklich sein können, wenn wir den sogenannten negativen Gefühlen den Raum geben, den sie verdienen.

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Positiver Jahresrückblick – nicht nur zu Silvester!

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Ich liebe den Jahresausklang mit seiner innewohnenden Neugier auf das kommende Jahr. Die Hoffnung ist groß, dass sich Dinge zum (noch) Besseren entwickeln und der Antrieb riesig, viel dafür zu tun.

Und hinter das alte Jahr wird der Haken gesetzt. Geschafft! Manchmal mit dem Zusatz „endlich“!
Gerade dann, wenn wir eine herausfordernde Zeit hinter uns lassen, lohnt sich der „positive Jahresrückblick„.

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