Auf Droge durch`s Angstland zum Vagus. Meine ganz persönliche Geschichte …

Auf Droge durch`s Angstland zum Vagus. Meine ganz persönliche Geschichte …

Oder: wie geht Emotionsregulation?

Angst und Depressivität sind teilweise veranlagt. Unsere Gene und Erfahrungen beeinflussen unsere Vulnerabilität in Bezug auf die Anfälligkeit für Ängste und Depressionen.

In dieser Hinsicht vulnerable – also verwundbare – Menschen besitzen eine geringere Widerstandsfähigkeit gegenüber negativen Einflüssen. Wenn wir zu denen gehören, die ihre Empfindlichkeit gegenüber Stress schon früh mit auf den Weg bekommen haben und sie zusätzlich auch noch von uns nahen Menschen vorgelebt wurde, dann ist es für uns wichtig, unser Nervensystem auf eine gute und sinnvolle Weise regulieren zu können. Wer darüber hinaus Traumatisches erlebt hat, profitiert besonders von dieser Fähigkeit!

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Sofort entspannt durch diese einfache Atemübung!

Sofort entspannt durch diese einfache Atemübung!

Dies ist eine aus dem Yoga stammende Pranayama-Übung.

Was du von dieser Übung hast:

  • dein Immunsystem wird gestärkt
  • dein Blutdruck reguliert sich nach unten
  • deine Herzfrequenz wird gesenkt
  • dein Nervensystem beruhigt sich
  • dein Schlaf kann sich verbessern
  • du hast danach wieder mehr Energie
  • du fühlst dich ausgeruht

Wenn du gestresst bist, wirkt diese Übung wahre Wunder!

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Himmel oder Hölle – deine Entscheidung!

Himmel oder Hölle – deine Entscheidung!

Kennst du das Hüpf-Kinderspiel „Himmel und Hölle“? Mit größtmöglicher Konzentration wird versucht, so zu springen, dass einem der Eintritt in die Hölle erspart bleibt. Alle versuchen den Himmel zu erreichen. Wer die Hölle berührt hat verloren.

Willst du in den Himmel? Hast du ein paar himmlische Erinnerungen aus deinem Leben parat?

Wenn wir Erinnerungen in uns wachrufen, die uns auf eine positive Weise berührt haben, dann erlebt unser Körper diesen vergangenen Zustand annähernd noch einmal. Wir können gedanklich und gefühlt unseren inneren Himmel besuchen.

Positive innere Bilder führen zu einer fast genauso starken körperlichen Reaktion, wie das tatsächliche Erlebnis.

So können wir in stressigen Zeiten nachgewiesenermaßen dafür sorgen, dass sich unser Körper entspannt und wir danach mit mehr Optimismus und Motivation durch den Tag gehen.

Ebenso funktionieren natürlich auch negative innere Bilder!

Der Körper spannt an und eine Stressreaktion kommt in Gang. Wir betreten unsere innere Hölle.

Die Kinder im Spiel fokussieren sich auf den Himmel und meiden die Hölle. Warum machen wir es oft genau anders herum? Klar, wir wollen Probleme lösen. Das ist bekanntlich ganz menschlich. Aber wie häufig geraten wir dabei in die Problem-Trance und sind dabei wenig lösungsorientiert?
Lies zu dem Thema gerne hier Wie Meditation das Bewusstsein schult und uns aus der Problem-Trance holt. weiter, wenn du magst.

Wer zum gedanklichen Katastrophisieren neigt, den lade ich dazu ein, seinen Körper mit seinen Reaktionen dabei mal genau wahrzunehmen. Ständiges „Probleme wälzen“ kann zu ähnlichen körperlichen Reaktionen führen, als würden wir tatsächlich durch eine stressige Situation gehen.

Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Erschöpfung und viele andere Symptome können also im wahrsten Sinne „herbei gedacht“ werden und höllisch nerven.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir nicht unnötig lange über ein Thema grübeln und unsere Gedanken bewusst wahrnehmen lernen.

Wenn wir bemerken, dass wir in negativen Bildern über die Vergangenheit oder Zukunft unterwegs sind, dann haben wir die Möglichkeit da bewusst auszusteigen.

Wenn wir dann schon ganz verspannt und schlecht gelaunt sind, können wir einen Ausgleich schaffen, indem wir unsere Augen schließen und an Angenehmes denken. Mit allen Sinnen am besten, damit es im Gehirn ordentlich feuert und massig Signale gesendet werden, um viele, viele Glückshormone in uns frei zu setzen.

Studien belegen, dass diese Art der Stressbewältigung zu guten Ergebnissen führt. Allerdings nur, wenn die Methode regelmäßig angewandt wird.

Aber Regelmäßigkeit dürfte bei einer so einfachen und schönen Übung ja leicht fallen.

Falls dir keine eigene angenehme Erinnerung kommt, kannst du natürlich auch deiner Fantasie freien Lauf lassen und dich in jede Situation beamen, die dir Freude bringt. Oder du nutzt meine Beschreibung zur Übung: Reise zum inneren Wohlfühl-Ort.

Dies ist eine Möglichkeit unter vielen, mit belastenden Themen umzugehen. Vor allem aber, unnötiges Gedankenkreisen zu unterbrechen. Diese Übung ist nicht als dazu gedacht Problematisches in deinem Leben zu verleugnen! Natürlich haben deine Probleme Aufmerksamkeit verdient – aber gezielte und sinnvolle!

In diesem Sinne:

Augen zu und durch – ich wünsche eine himmlische Reise!

Dein Selbstglück

Reise zum inneren Wohlfühl-Ort.

Reise zum inneren Wohlfühl-Ort.

Ressourcen-Juwel:

Die Fähigkeit, dich mit Hilfe deiner Fantasie in dir selbst wohl zu fühlen

Diese Übung habe ich von einer Technik aus der Psychotherapie abgeleitet, die „Der sichere Ort“ heißt. Deine Reise zum inneren Wohlfühl-Ort kann dir Abstand zu den täglichen Herausforderungen des Alltags schenken. Du wirst dir auf eine gute Weise wieder etwas näher kommen und dich in dir selbst geborgener fühlen.

Du brauchst dafür lediglich etwas Ruhe und deine Fantasie!

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