Aus „Selbstglück“ wird „ResourceJu“!

Aus „Selbstglück“ wird „ResourceJu“!

Warum?

Weil ich festgestellt habe, dass der Begriff „Glück“ soviel Potenzial für Missverständnisse in sich birgt.
Ich wollte nie bewirken, dass die Menschen möglichst dauerhappy durch ihr Leben spazieren.
Solch ein Anspruch würde die Polarität des Lebens missachten und in der Folge sogar unglücklich machen.

Die Idee zum Blog war spontan und wollte schnell umgesetzt werden. „Selbstglück“ als Titel klang griffig und nach dem Frohsinn, der vielen von uns in den letzten Monaten abhanden gekommen ist.

Mein Anliegen war/ist es, Menschen daran zu erinnern, welch wert- und kraftvolle Ressourcen sie in sich tragen, mit denen sie ihr Leben aus sich selbst heraus mit gestalten können.
Diese wieder lebendig werden zu lassen oder sogar erst zu entdecken.
Neue zu erforschen und bei Gefallen ins eigene Leben zu integrieren.
Um (wieder) ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zu erlangen, die gerade in einer Krise so (über)lebenswichtig ist!

Es war nicht das Feuerwerk des Glücks gemeint!
Eher das stille Glück, welches sich meldet, wenn wir selber etwas dafür getan haben, unser Leben ein bisschen besser zu machen.

„ResourceJu“ ist eine Einladung, „dich zu ressourcen“ und damit zu stärken. Für Krisenzeiten, die zum Menschsein dazugehören. Und in der Tiefe für dein ganzes Leben! Das Glück mischt sich auf diesem Weg sicherlich auch hin und wieder ein 😊

Blitzbliss – wie jemand das Glück hatte, vom Blitz getroffen zu werden

Blitzbliss – wie jemand das Glück hatte, vom Blitz getroffen zu werden



Ja, wer vom Blitz getroffen wird, hat wirklich Pech. Oder vielleicht auch nicht?

Gewagte Frage, ich weiß. Wenn er überlebt hat, schickt ihm der Himmel vielleicht nochmal etwas.
Möglicherweise einen Regenbogen. Eine Sternschnuppe. Oder ein anderes erfreuliches Phänomen.
Etwas, das Beglücktsein und kindliches Staunen durch das schnelle Grau des Alltags jagt. Das kurz innehalten lässt. Oder sogar etwas länger.
Vielleicht ist der Jemand eher so der Karriere-Typ. Lief von früh morgens bis nachts gehetzt und reich durch sein Leben. Nahm Ozean und Palmen im Urlaub bisher kaum wahr, weil die sich hinter Laptop und Smartphone verbargen.

Wer weiß. Vielleicht ist er verheiratet und doch einsam. Sieht Geschäftspartner zum täglichen Lunch und seine Kinder nur am Wochenende und nachts, wenn sie schlafen.

Man weiß es nicht. Aber wenn es so wäre und er hätte den Blitz überlebt? Was würde werden aus dem armen reichen Mann. Vielleicht trägt er für den Rest seines Lebens eine lange Narbe im Gesicht. Vielleicht auch nicht. Man weiß es nicht.

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Hab den Mut dir selbst zu begegnen – gerade in der Krise!

Hab den Mut dir selbst zu begegnen – gerade in der Krise!

Krisen können viele Namen tragen. Da gibt es die Ehekrise, Finanzkrise, Sinnkrise, Wirtschaftskrise, hormonell gesteuerte Krise und einige mehr.

Der Duden bezeichnet die Krise als „schwierige Lage“. Und als einen „kritischen Wendepunkt“.

Es gibt die Krisenanfälligkeit, Krisenmüdigkeit und Krisenüberwindung.

Es gibt Menschen, die Krisen verabscheuen und alles dafür tun, auf keinen Fall in eine Krise zu geraten.

Dann gibt es Menschen, die wünschen sich zwar auch keine Krisen, sehen in ihr aber Chancen und Wachstumsmöglichkeiten.

Krisen haben die Macht zu zerstören.

Und Krisen tragen das Potenzial in sich, Gutes oder gar Besseres aus dem Alten entstehen zu lassen.

Erlebt eine Raupe im Kokon eine Krise?

Der Definition nach schon, denn an einem „kritischen Wendepunkt“ steht sie allemal. Schließlich lösen Enzyme die Zellstrukturen der Raupe auf. Und es entstehen neue Zellen. Die Zellstrukturen der Raupe werden so Zelle für Zelle von innen heraus verwandelt.

Das Alte zerfällt und Neues entsteht. Wenn alles gut geht, ein faszinierend schönes Wesen: der Schmetterling!

Wir können nun darüber streiten, wer die Raupe oder den Schmetterling schöner findet. Vielleicht sind wir uns darüber einig, dass wir die Vorstellung vom Zerfall der Zellen als vergleichsweise unattraktiv empfinden.

Und gleichzeitig ist er ein so wichtiger Teil des Prozesses!

Interessanterweise wehrt sich das alte Raupensystem anfänglich sogar noch gegen die neuen Zellen des Schmetterlings. Es möchte mit aller Kraft am Alten festhalten!

Kommt dir das bekannt vor?

Irgendwann gibt sich die Raupe dem Prozess hin und lässt ihn geschehen. Die Metamorphose kann nun ungehindert passieren.

Eine Krise ist also kein Dauerzustand – auch wenn wir das in den letzten Monaten manchmal etwas anders erlebt haben.

Teil ihres Charakters ist die Vergänglichkeit. Und selbst wenn wir dies wissen, kommt es uns mitten in der Krise oft anders vor.

Wir verlieren die Kontrolle, haben akut Stress und zu wenige Handlungsmöglichkeiten, um mit der Krisensituation zurecht zu kommen. Unsere Selbstwirksamkeit wird infrage gestellt und wir laufen innerlich gegen Wände, weil die Orientierung schwer fällt. Ängste erschüttern unser System.

Und genau an diesem Punkt können wir eine Tür zu einem Raum öffnen, der Hoffnung schenkt.

Wir haben die Möglichkeit Einfluss zu nehmen! Wenn wir die Krise bewusst durchleben, ohne zu destruktiv mit ihr umzugehen, können wir eine berührende Tiefe in ihr entdecken, aus der wir mit neuer Kraft ins Leben zurückkehren.

Wir haben nicht alles in der Hand. Aber wir können Einfluss nehmen.

Indem wir den Mut haben, uns selbst zu begegnen!

🧚‍♀️ Lasst uns immer mehr lernen

  • unsere vermeintlich „negativen“ Gefühle und Emotionen als etwas Wertvolles wahrzunehmen
  • öfter aus dem Kopf in den Körper zu kommen und uns weniger mit unseren Gedanken zu identifizieren
  • unsere Nervensysteme zu entspannen

🧚‍♂️ Lasst uns immer mehr zulassen

  • dass sich unsere Beziehungen zu anderen Menschen, Tieren und der Natur vertiefen. Ebenso natürlich zu uns selbst

🧚‍♀️ Und

  • unsere Spiritualität zu vertiefen oder überhaupt erst zu entdecken
  • unsere Werte zu überprüfen und uns zu fragen, ob wir ihnen treu sind
  • unser Leben zu überdenken und zu reflektieren, was uns wirklich wichtig ist

Auch wenn dir das alles im Moment noch zu viel erscheinen mag. Vielleicht denkst du an diese Zeilen, wenn du deinen ersten Schmetterling in diesem Jahr siehst und erinnerst dich.

Alles Liebe!

Dein Selbstglück ♡

Auf Droge durch`s Angstland zum Vagus. Meine ganz persönliche Geschichte …

Auf Droge durch`s Angstland zum Vagus. Meine ganz persönliche Geschichte …

Oder: wie geht Emotionsregulation?

Angst und Depressivität sind teilweise veranlagt. Unsere Gene und Erfahrungen beeinflussen unsere Vulnerabilität in Bezug auf die Anfälligkeit für Ängste und Depressionen.

In dieser Hinsicht vulnerable – also verwundbare – Menschen besitzen eine geringere Widerstandsfähigkeit gegenüber negativen Einflüssen. Wenn wir zu denen gehören, die ihre Empfindlichkeit gegenüber Stress schon früh mit auf den Weg bekommen haben und sie zusätzlich auch noch von uns nahen Menschen vorgelebt wurde, dann ist es für uns wichtig, unser Nervensystem auf eine gute und sinnvolle Weise regulieren zu können. Wer darüber hinaus Traumatisches erlebt hat, profitiert besonders von dieser Fähigkeit!

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Himmel oder Hölle?

Himmel oder Hölle?

Kennst du das Hüpf-Kinderspiel „Himmel und Hölle“? Mit größtmöglicher Konzentration wird versucht, so zu springen, dass einem der Eintritt in die Hölle erspart bleibt. Alle versuchen den Himmel zu erreichen. Wer die Hölle berührt hat verloren.

Willst du in den Himmel? Hast du ein paar himmlische Erinnerungen aus deinem Leben parat?

Wenn wir Erinnerungen in uns wachrufen, die uns auf eine positive Weise berührt haben, dann erlebt unser Körper diesen vergangenen Zustand annähernd noch einmal. Wir können gedanklich und gefühlt unseren inneren Himmel besuchen.

Positive innere Bilder führen zu einer fast genauso starken körperlichen Reaktion, wie das tatsächliche Erlebnis.

So können wir in stressigen Zeiten nachgewiesenermaßen dafür sorgen, dass sich unser Körper entspannt und wir danach mit mehr Optimismus und Motivation durch den Tag gehen.

Ebenso funktionieren natürlich auch negative innere Bilder!

Der Körper spannt an und eine Stressreaktion kommt in Gang. Wir betreten unsere innere Hölle.

Die Kinder im Spiel fokussieren sich auf den Himmel und meiden die Hölle. Warum machen wir es oft genau anders herum? Klar, wir wollen Probleme lösen. Das ist bekanntlich ganz menschlich. Aber wie häufig geraten wir dabei in die Problem-Trance und sind dabei wenig lösungsorientiert?
Lies zu dem Thema gerne hier Wie Meditation das Bewusstsein schult und uns aus der Problem-Trance holt. weiter, wenn du magst.

Wer zum gedanklichen Katastrophisieren neigt, den lade ich dazu ein, seinen Körper mit seinen Reaktionen dabei mal genau wahrzunehmen. Ständiges „Probleme wälzen“ kann zu ähnlichen körperlichen Reaktionen führen, als würden wir tatsächlich durch eine stressige Situation gehen.

Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Erschöpfung und viele andere Symptome können also im wahrsten Sinne „herbei gedacht“ werden und höllisch nerven.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir nicht unnötig lange über ein Thema grübeln und unsere Gedanken bewusst wahrnehmen lernen.

Wenn wir bemerken, dass wir in negativen Bildern über die Vergangenheit oder Zukunft unterwegs sind, dann haben wir die Möglichkeit da bewusst auszusteigen.

Wenn wir dann schon ganz verspannt und schlecht gelaunt sind, können wir einen Ausgleich schaffen, indem wir unsere Augen schließen und an Angenehmes denken. Mit allen Sinnen am besten, damit es im Gehirn ordentlich feuert und massig Signale gesendet werden, um viele, viele Glückshormone in uns frei zu setzen.

Studien belegen, dass diese Art der Stressbewältigung zu guten Ergebnissen führt. Allerdings nur, wenn die Methode regelmäßig angewandt wird.

Aber Regelmäßigkeit dürfte bei einer so einfachen und schönen Übung ja leicht fallen.

Falls dir keine eigene angenehme Erinnerung kommt, kannst du natürlich auch deiner Fantasie freien Lauf lassen und dich in jede Situation beamen, die dir Freude bringt. Oder du nutzt meine Beschreibung zur Übung: Reise zum inneren Wohlfühl-Ort.

Dies ist eine Möglichkeit unter vielen, mit belastenden Themen umzugehen. Vor allem aber, unnötiges Gedankenkreisen zu unterbrechen. Diese Übung ist nicht als dazu gedacht Problematisches in deinem Leben zu verleugnen! Natürlich haben deine Probleme Aufmerksamkeit verdient – aber gezielte und sinnvolle!

In diesem Sinne:

Augen zu und durch – ich wünsche eine himmlische Reise!

Dein Selbstglück

Die stärkenden Ressourcen-Juwelen!

Die stärkenden Ressourcen-Juwelen!

Was sind Ressourcen?

Für mich sind Ressourcen funkelnde Juwelen in meiner Schatzkiste namens Selbstglück. Diese Juwelen sind in allen möglichen unterschiedlichen Formen und Farben vorhanden. Und ich kann selbst dafür sorgen, dass mein Juwelenreichtum immer größer wird.

Menschen benötigen Ressourcen zur Bewältigung alltäglicher Probleme und für den Umgang mit krisenhaften Situationen. Gerade in der aktuellen Corona-Krise ist es so wichtig zu wissen, welches unsere Kraftquellen sind.

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Bedeutet das Streben nach Glück negative Gefühle „weg zu machen“? Nein – im Gegenteil!

Bedeutet das Streben nach Glück negative Gefühle „weg zu machen“? Nein – im Gegenteil!

Ressourcen-Juwel: Annahme von unangenehmen Gefühlen

Schon des öfteren wurde ich gefragt, ob „glücklich sein“ oder das „Streben nach Glück“ für mich bedeutet, Probleme und die dazugehörigen unangenehmen Gefühle wegzuschieben. Negative Gedanken sofort durch positive zu ersetzen, damit wir bloss nicht unglücklich werden.

Und meine Antwort ist: nein! Ich behaupte sogar, dass wir nur dann langfristig glücklich sein können, wenn wir den sogenannten negativen Gefühlen den Raum geben, den sie verdienen.

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