Über mich

Eine sehr persönliche Vorstellung meiner selbst …

In Kürze:

Ich bin äußerst krisenerprobt!
Und darüber hinaus Erzieherin, Systemische Coach, Trainerin in der Erwachsenenbildung und Entspannungspädagogin.

Für Menschen, die mehr erfahren wollen:

Mein Leben fing schon herausfordernd an. Statt mit dem Kopf, kam ich mit den Füßen voran auf die Welt. Es war knapp – aber ich habe es geschafft! Nach meinem Kampf ins Leben kamen noch viele Auseinandersetzungen mit dem Leben, die tief gingen. 

Es war nicht alles schlecht in meiner Kindheit. Aber es war auch vieles nicht gut. Bittere Erfahrungen haben aus mir einen Menschen geformt, der nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.

Depression und Angsterkrankungen ziehen sich durch die Familie meiner Mutter wie ein roter Faden – und der wurde auch an mich weitergegeben. 

Daneben habe ich Dinge mitbekommen, für die ich so dankbar bin. Ich hatte eine Mutter, die über sich und das Leben lachen konnte. Trotz oder gerade wegen ihres holprigen Weges, hat sie sich schon früh mit psychologischen Themen beschäftigt. In ihrem Bücherregal stand beispielsweise Lektüre von Paul Watzlawick, Schulz von Thun und Jack Kornfield. Sie war eine Suchende nach Wegen, sich selbst zufriedener, ihre Partnerschaften besser und ihre Berufstätigkeit erfolgreicher zu gestalten. Wenn ich mir Sorgen machte und es mir nicht gut ging, sagte meine Mutter: „…dann denkst du die falschen Gedanken …“ Oder sie berichtete, dass sie für mich gebetet hat.

Meine Mutter hatte schon einige Bewältigungsstrategien für sich gefunden und wollte sie an mich weitergeben. Doch zu der Zeit war ich noch zu jung und leider wenig bereit dafür. Als ich begann mich diesen Dingen zu öffnen, erkrankte sie schwer. Und ich fing an, ihr selbstgemachte Karten mit positiven Affirmationen zu schenken und mich der Spiritualität zu nähern. Meine Mutter ist einige Jahre später gestorben. Sie hat mir schwere Steine mit auf den Weg gegeben – aber auch echte Juwelen!

Wenn ich ihr für etwas dankbar bin, dann für ihre Fähigkeit Lachen zu können. Sie hatte eine so ausgeprägte Fantasie im Spinnen von lustigen Gedanken und ein Faible für Situationskomik. Und sie war ein so herzlicher und liebevoller Mensch! Beide Eigenschaften – die ich heute Ressourcen-Juwelen nenne – leben in mir weiter. Danke liebste Mami!

Damals hätte ich diese Fähigkeiten noch nicht als Ressourcen bezeichnet. Ich war einfach nur froh, dass sie in mir waren. Heute weiß ich, dass es zwei meiner Juwelen mit großer Bedeutung und Leuchtkraft in meiner immer größer werdenden Schatzkiste sind. Und diese Schatzkiste trägt den Namen „Selbstglück“.

2006 begann meine Schatzsuche nach meinen ganz persönlichen Ressourcen-Juwelen, denn ich war in vielerlei Hinsicht unglücklich. Damals haben mich einige Menschen noch belächelt, wenn ich gesagt habe, dass ich z.B. bewusst meine Gedanken lenke. Oder dass ich angefangen habe, täglich zu meditieren. Wenn ich von einer Liebes-Energie berichtet habe, die ich ungebunden an Objekte oder Lebewesen wahrnehmen kann, kamen wieder diese Blicke, die mir zeigten, dass ich nicht wirklich ernst genommen wurde.

Ich bin so glücklich darüber, dass es heute immer mehr Menschen gibt, die sich für Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität interessieren. Es wirkt so, als würden diese Themen gerade in unserer Gesellschaft ankommen und deren Wert anerkannt werden. Selbsterfahrung und Selbstreflexion ist fast schon hip geworden.

Und ich habe die Vision, dass es überall in der Welt immer mehr beginnt zu funkeln. Dass täglich mehr Juwelen zum Vorschein kommen und die Menschen Freude daran haben, auf ihre ganz persönliche Schatzsuche nach ihren Ressourcen-Juwelen zu gehen!

Ich bin im Ursprungsberuf Erzieherin und habe in meinem Job viel damit zu tun, Potenziale in kleinen Menschen zu entdecken und zu fördern. Sie in ihren einzigartigen Wesenszügen zu bestärken.  Ihnen dabei zu helfen, sich ihrer so wertvollen Ressourcen-Juwelen bewusst zu werden.

Meine zweite Ausbildung habe ich als Systemische Coach und Trainerin in der Erwachsenenbildung abgeschlossen. Ich habe als Coach bei einem Bildungsträger gearbeitet. Hier ging es schwerpunktmäßig um Themen der Persönlichkeitsentwicklung aber auch viel zu viel um verwalterische Tätigkeiten. Deshalb arbeite ich derzeit lieber wieder mit Kindern.

Zu Beginn meiner Schatzsuche habe ich auch noch eine Ausbildung zur Entspannungspädagogin absolviert. In dieser Zeit begann ich alle Techniken zu schätzen, die mein Nervensystem ruhiger machten und mir Energie für den Tag gaben und geben. Diese Techniken durfte ich schon an Kinder und an Erwachsenen weitergeben.

Und ob mit kleinen oder großen Menschen:

ich empfinde es als eine natürliche Konsequenz aus meinem bisherigen Weg, Menschen daran zu erinnern und ihnen zu zeigen, was für Schätze sie in sich tragen. Und welch wunderbare Möglichkeiten es gibt, seinen inneren Reichtum noch zu erweitern. Das „Glück“ in Selbstglück kann als Synonym verstanden werden für Lebensqualität, Wohlbefinden oder andere wertvolle Qualitäten, die du gerne mehr leben möchtest.

Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von seinem Glück. Und so darf es sein!

Wenn du dich in dir wohl fühlst, verlieren die Dinge im Außen an Bedeutung. Ich habe mir 2006 die Frage gestellt: möchte ich in erster Linie haben oder sein? Und ich habe mich für das Sein entschieden! Immer mehr sein zu dürfen bedeutet für mich das größte Glück!

Und was bedeutet Glück für dich?

 
 
 

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