Selbst-Coaching: Beginne dir die richtigen Fragen zu stellen!

Selbst-Coaching: Beginne dir die richtigen Fragen zu stellen!

Was möchtest du stattdessen?

Wir können uns und unsere Lebensumstände auch ohne persönlichen Coach lösungsorientiert reflektieren und verändern.

Das kostet nix – außer ein bisschen Zeit und Mut, uns selbst zu begegnen : )

Wie?

Indem wir uns sinnvolle Fragen stellen!

Die meisten Menschen wissen ziemlich genau, was sie NICHT mehr wollen!

Ich will …

  • … diesen stressigen Job nicht mehr!
  • nicht mehr so träge sein!
  • … mich nicht mehr so behandeln lassen!
  • nicht mehr so viele Süßigkeiten essen!

Oft verletzen wir uns dann noch zusätzlich zu unserer sowieso schon miesen Stimmung selbst, indem wir uns aus vollem Herzen für unser unliebsames Verhalten kritisieren und runtermachen.

Warum habe ich mich nicht schon längst von diesem nervigen Job verabschiedet?

Warum bin ich nur immer so energielos?

Warum behandeln mich die anderen nur immer so schlecht?

Warum schaffe ich es nur nicht, endlich weniger Süßigkeiten zu essen?

Selbstgespräche wie diese kennen viele von uns, oder?

Und danach fühlen wir uns dann oft schlechter als vorher.


Manch eine:r erträgt sich dann selbst nicht mehr und beginnt motiviert etwas zu ändern.

Ich kenne beispielsweise von mir gut:

„Ab heute esse ich keine Süßigkeiten mehr! Wird doch wohl zu schaffen sein!?“

Das klappte dann meist für ein paar Tage (wenn`s gut läuft : ) bis zur nächsten stressigen Situation, in der ich dann doch wieder schwach wurde und auch langfristig in meine alte Verhaltensweise zurückgefallen bin.
Willkommen liebe Frust-Spirale : )

Die „Warum-Fragen“ kreisen immer nur weiter um das Problem. Die vermeintlichen „Fehler“ bei uns zu suchen
(by the way: es sind nie Fehler, sondern veraltete Lösungsstrategien, die uns einfach nicht (mehr) dienlich sind), kann natürlich für die Selbstreflektion sinnvoll sein. Dieses Vorgehen kann aber nur der erste Schritt zur Einsicht sein, dass „es so nicht mehr weitergehen kann“, wie man es gerne formuliert.

Wir wollen doch aber eine tragfähige Lösung für unser Problem, oder?

Wenn wir unser Verhalten oder unsere Situation lösungsorientiert reflektieren wollen, müssen wir uns die RICHTIGEN FRAGEN stellen!

Und diese dann am besten sogar schriftlich beantworten!

Dein Problem hast du bereits analysiert und du weißt, was du NICHT mehr willst? Du kommst mit dieser Strategie aber nicht wirklich weiter? Möchtest aber was verändern?

Dann beantworte dir folgende Fragen:

  • Was möchte ich stattdessen?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich mein Problem gelöst habe? (Du kannst dafür die Augen schließen und dir mit allen Sinnen vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn dein Problem gelöst ist. Nimm dir dafür Zeit&Ruhe!)
  • Was kann ich aktiv dafür tun, um mein Problem wirkungsvoll zu lösen?
  • Was brauche ich für meinen Weg der Umsetzung? (Ressourcen, Unterstützung, was muss ich vielleicht noch dafür erlernen, mir aneignen?)
  • Wie mache ich das ganz konkret?
  • Wann beginne ich mit meinem Umsetzungsplan?

Dabei sollte das Ziel realistisch und erreichbar sein, damit wir auch wirklich erfolgreich sind!

Dieser Lösungsweg kann natürlich einen längeren Prozess bedeuten und ist nicht von heute auf morgen erledigt.

Rückschläge sind Wachstumsschmerzen!

Und auch kleine Erfolge auf dem Weg dürfen gefeiert werden!
Selbstverständlich auf konstruktive Weise und nicht mit der Packung Pralinen, wenn dir vorher Teil des Problems waren : )

Es ist nicht möglich, aus eigener Kraft etwas zu verändern? Keine Sorge!
Dann gibt es noch Plan B:

Finde das „Bedürfnis dahinter“ heraus!

Auch wenn viel in unserer Macht steht und von unserem Denken und Handeln abhängt:
manchmal ist es einfach so verzwackt, dass wir keine themenbezogene Veränderung vornehmen können, weil die Umstände es einfach nicht zulassen.

Dann frage dich doch mal:

Welches Bedürfnis steht hinter dem konkreten Wunsch, eine Situation oder ein Verhalten ändern zu wollen?

Beispiel:
Du empfindest deinen Job als zu stressig. Dahinter könnte das generelle Bedürfnis nach mehr Ruhe und Entspannung in deinem Leben stecken. Dann kannst du dir die oben aufgeführten Fragen ebenso stellen!

  • Was möchtest du statt Stress? Mehr Ruhe und Entspannung …
  • Wie fühle ich mich , wenn …
  • was kann ich aktiv tun ..

usw.

Um dem „Bedürfnis dahinter“ auf die Schliche zu kommen, sind die Antworten auf die Frage:

Wie fühle ich mich, wenn ich mein Problem gelöst habe?

ein guter Hinweis!

Denke „out of the box“!
Werde kreative LösungsexpertIn für dein Leben!

Viel Freude, Erfolg und Selbsterkenntnis wünscht dir

Dein Selbstglück ♡

Anmerkung:

Beginne mit kleinen Problemen, die du gerne verändern möchtest!
Fang mit einfachen Herausforderungen an!

Und hab Verständnis mit dir selbst, wenn es Probleme gibt, die in deinem bisherigen Leben (vor allem in deiner Kindheit) im wahrsten Sinne des Wortes überlebenssichernd waren – sich schon sehr früh ausgebildet haben.

Dann ist es sinnvoll, dich in dem Prozess durch gute Psychotherapie oder ein passendes Coaching begleiten zu lassen!

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