Warum ich diesen Blog ins Leben bringe. Und für wen.

In Kürze:

  • Weil es neben all den Herausforderungen in dieser Krise so wichtig ist, den Blick auch auf die positiven Dinge im Leben zu richten, sich in Bewusstheit und Selbstwirksamkeit zu üben.
  • Für alle Menschen, die Lust auf mehr Wohlbefinden, Bewusstheit und Selbstwirksamkeit in ihrem Leben haben.
    Und vor allem für die Menschen, denen es gerade schlicht nicht gut geht!

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Und noch ein paar Worte mehr:

Das Jahr 2020 ist geprägt durch ein Virus. „Corona“ ist das wohl meist benutzte Wort der letzten Monate und löst Ängste in uns aus. Auf vielfältige Weise und in individueller Art und Ausprägung. Einige von uns haben konkret Angst davor, dass sie selbst oder ihre Liebsten an dem Virus erkranken. Andere haben ihren Job oder ihr Unternehmen verloren und quälen sich mit Existenzängsten. Wieder andere leiden enorm unter der sozialen Distanz. Normale Ängste entwickeln sich in Panikattacken. Unwohlsein in Depressionen.

Und dann gibt es ein paar Glückspilze, die sich kaum von dem Thema betroffen fühlen. Die kennen aber vielleicht wieder Menschen, denen es in diesem Corona-Jahr zunehmend schlechter geht.

Mir liegen seit Anbeginn dieser herausfordernden Zeit die Menschen am Herzen, die sich durch die Krise belastet fühlen. Denen es schlicht nicht gut geht.

Zuerst hatte ich das Ziel überhaupt darauf aufmerksam zu machen, dass die psychischen Auswirkungen der Krise und deren Maßnahmen enorm groß sind. Dass Menschen, die psychisch vorbelastet sind wieder erkranken und Menschen, die sich bisher als krisensicher erlebt haben, plötzlich am Boden zerstört sind und in eine Depression oder sonstige psychische Erkrankung gleiten.

Mein Wunsch dahinter war, ein Bewusstsein für diese Menschen zu schaffen. Eine Sensibilität wachzurufen und zum Hinschauen zu bewegen: im Freundes- und Familienkreis. Am Arbeitsplatz und der Nachbarschaft. Um auch trotz sozialer Distanz füreinander da zu sein.

„Die Rate an Angst, Depressivität und Erschöpfung hat in Deutschland, aber auch in anderen Ländern zugelegt“, sagt der Psychiater Mazda Adli, Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störungen der Berliner Charité. (Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland, „Belastung für die Psyche: Wie das Virus indirekt töten kann“).

Nun bin ich keine Psychotherapeutin sondern systemische Coach. Ich bin dafür ausgebildet, mit „gesunden“ Menschen zu arbeiten – nicht mit Menschen, die psychisch erkrankt sind. Natürlich gibt es in dem Spektrum Gesundheit-Krankheit an den Rändern größtmögliche psychische Gesundheit und Krankheit. Und gleichzeitig weiß ich aus eigener Erfahrung, wie sich der eigene „Status“ auf diesem Barometer eben nicht statisch verhält. Alles ist fließend. Und zwischen Schwarz und Weiß gibt es eine Menge Grautöne.

Wenn aber z.B. ein stark depressiver Mensch Ressourcen-Übungen ohne psychotherapeutische Begleitung macht, kann es sein, dass es ihm allein enorm schwer fällt, sich auf etwas Positives in seinem Leben zu fokussieren. Hier kann eine gute Psychotherapeut*in unterstützend und haltend zur Seite stehen. Ohne diese Begleitung können die Übungen eventuell frustrieren und den stark psychisch belasteten Menschen runterziehen.

Probiere es einfach aus und schätze selbst ein, ob es dir gut tut mein Angebot auf dieser Seite zu nutzen. Die allermeisten Menschen profitieren ganz sicher davon, auf die Suche nach ihren Ressourcen-Juwelen zu gehen! Mir ist es nur wichtig zu erwähnen, dass es auch immer Ausnahmen gibt.

Ich biete auf dieser Seite inspirierende Gedanken und Übungen an, die ressourcen- und lösungsorientierter Natur sind.

Für Menschen, die sich gerade in Krisenstimmung befinden und ebenso für Menschen, die schlicht Freude daran haben, ihr Wohlbefinden und Glückserleben zu steigern.

Wenn du regelmäßig trainierst, deinen Fokus auf das Gute in deinem Leben zu richten, dann wird das Üben bestenfalls irgendwann zu einer inneren Haltung – und die macht dich immer resilienter!

Du kannst dich also in der Tiefe widerstandsfähiger machen und bist somit viel besser aufgestellt, wenn die nächste Krise in dein Leben kommt!

!!! Wenn du gerade akut an Panikattacken leidest, stark depressiv oder sogar suizidgefährdet bist, dann wende dich bitte an einen Menschen deines Vertrauens, nimm Kontakt zu deiner Hausärzt:in, Psychiater:in oder – wenn du hast – Psychotherapeut:in auf oder trau dich ruhig, die Telefonseelsorge in Anspruch zu nehmen. Du kannst in akuter Not auch in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehen.

Alles Liebe!

Dein Selbstglück ♡